Forum der Katzenhilfe Radolfzell e.V.

Forum suche

  • Der AnfangDatum18.08.2010 11:30
    Thema von Irena im Forum Infos / Fragen zur Kat...

    Der Anfang ist ein Traum Der Traum von einem kleinen kuscheligen Wesen, das einem Freude bereitet, das abends auf einen wartet wenn man nach Hause kommt. Das genau weiss wie man sich fühlt. Brav ins Katzenklo macht, die Wohnung unversehrt lässt und auf Kommando kuscheln kommt. Gemixt wird das noch mit den eigenen Wünschen, nicht soviel Mühe aufbringen zu müssen und wenn man mal was anderes zu tun hat, das kleine Kuschelwesen bequem auszublenden.

    Wie gesagt, das ist der Traum. Die Realität sind anders aus, eine Realität der die Katzenhilfe notwendig macht. Katzen sind hochspezialisierte Raubtiere, die wenn sie in der Wohnung gehalten werden, hohe Ansprüche haben.

    Da wäre zunächst mal die künftigen Halter selbst. Eine Katze kostet Zeit und Mühe. Es ist nicht damit getan ein Katzenklo aufzustellen und die Futterdosen zu öffen. Eine Katze hat hochsensible Sinne, die animiert werden müssen und eine Katze ist kein Hund, dem man Dinge befehlen kann. Wer eine Katze sich anschaffen will, sollte sich zuvor mit den wichtigesten Haltungsvoraussetzungen vertraut machten, die da wären:

    - Die Wohnung muss gross genug sein, mindestens 40qm pro weitere Katze +20qm dazu.
    - Ist Wohnungshaltung vorgesehen, dann müssen Katzen mindestens zu zweit sein. Einzelhaltung in der Wohnung ist Katzenquälerei. Es gibt Ausnahmen, die aber nur in Notfällen zum Tragen kommen.
    - Hat die Katze Zugang zu einem Garten oder Freigang, dann ist Einzelhaltung kein Problem.
    - Eine Katze hat Krallen! Ja, dies muss man explizit sagen, da vielen Haltern dies erst bewusst wird, wenn das Lieblingsmöbelstück Kratzer hat.
    - Eine Katze braucht den Halter. Tägliche Beschäftigung mit dem Tier ist ein muss.
    - Katzen brauchen konstante Bedingungen, regelmässig Futter und Zuwendung. Katzen sind NICHT pflegeleicht wie immer behauptet wird.
    - Die Umgebung muss katzengerecht umgestaltet werden, dies kann bedeuten, dass man sich von geliebten Pflanzen und Gegenständen trennen muss, wenn man sie retten will. Katzen nehmen beim Toben keine Rücksicht auf Muttis geliebte Staubfänger. Und Pflanzen können giftig sein. Sind sie es nicht und entsprechen dem Katzengeschmack, dann leben sie eh nicht mehr lange
    - Katzen machen Dreck! Eine Katze erbricht, eine Katze kackt auch mal daneben oder pinkelt an den falschen Ort. Bei einer gesunden Katze kommt das durchaus mal vor. Damit muss man umgehen können.
    - Katzen leben bis zu 20 Jahre! Eine Anschaffung sollte nicht leichtfertig getroffen werden.
    - Katzen sind kein Kind oder Menschenersatz. Katzen können viel für einen Menschen tun, Stress abbauen, Freunde in ein Leben bringen, aber sie können nicht gute Gespräche oder Freundschaften ersetzen.
    - Katzen brauchen tierärztliche Betreuung. Und die kann teuer werden, besonders wenn das Tier älter wird.
    - Eine Katze ist kein Rudeltier, das man beliebig in eine bestehende Katzengemeinschaft einpflanzen kann.
    - Katzen sind die besten Wecker der Welt.


    Wenn diese Grundbedingungen gegeben sind, dann kann man sich überlegen ob eine Katze anschafft, oder lieber doch ein Stofftier ;-)

  • Hallole,

    Tapetenbearbeiten ist eine typische Reaktion auf Langeweile. Hat der Kater Spielkameraden, wie sieht der Tagesablauf aus, das müsste man mal unter die Lupe nehmen.

    Viele Grüsse
    Irena

  • Hallo Petra,

    es ist definitiv Langeweile, dein anderer Kater kann halt nicht mehr so mithalten. Das Einsprühen der Tapete kannst du mal versuchen. Sei nicht enttäuscht, wenn es nicht wirkt. Es ist nicht nur der Geruch, der die Katzen an die Tapete gehen lässt. Es ist der Beschäftigungsmangel.

    Freigang wenn möglich, und die Katze auch sicher rausgehen kann, wäre das Beste. Wenn das nicht geht, dann Fensterplätze einrichten und eine Beschäftigungstherapie mit Futter beginnen. Dazu schreibe ich aber am Wochenende mehr. Geht gerade während der Arbeit nicht.

  • Hallo Ivonne,

    hast du auch schon mal versucht ihr frisches Fleisch zu geben? Meine Katzen kriegen mindestens einmal in der Woche Hühnchen, roh wenn es ganz frisch ist, oder gekocht. Meine haben zwar kein Gewichtsproblem, aber auch im Nassfutter ist nicht das an Fleisch drin was die Katze braucht.

    Bezüglich Fett im Trofu, ich hab auch immer einen Vorrat daran zu Hause, weil meine das auch ganz gerne mal so fressen, aber hast du schon mal reingefasst mit der Hand und gefühlt wie fettig das ist?

  • Ivonne..Konsequenz ist das einzige Mittel das hilft.

    Wie Bine das macht, ist es genau richtig. Eine Katze "muss" nicht jeden Tag essen, wusstest du das? In der Natur bekommen sie auch nicht jeden Tag etwas zu essen und gerade wenn eine Katze bockig ist, dann hilft mal eine Hungerphase. Trockenfutter ist auch kritisch in Sachen Harngries und Nierenschäden nur mal so als Hinweis.

    Versuchs doch mal, das wäre mein Tip...

  • RE: IgelDatum12.08.2010 12:27
    Foren-Beitrag von Irena im Thema Igel

    Das hält schlank!

  • RE: Der AnfangDatum23.08.2010 17:57
    Foren-Beitrag von Irena im Thema Der Anfang

    Was ich oft sehe, ist das Katzen mit Hunden verwechselt werden. Die Leute denken, sie könnten einer Katze "befehlen" Dinge zu tun.

  • RE: Der AnfangDatum25.08.2010 19:14
    Foren-Beitrag von Irena im Thema Der Anfang

    Hi Bine, woher habt ihr denn das kleine Katzenbaby? Wenn ich nicht arbeiten müsste, würde ich das sofort machen.

  • RE: Der AnfangDatum26.08.2010 21:46
    Foren-Beitrag von Irena im Thema Der Anfang

    Sorry, hab ich übersehen, war keine Absicht!

  • Jetzt habe ich es gefunden!

    Der Schwanz einer Katze ist Ausdruck ihrer Gefühle. Wenn du wissen willst wie es deiner Katze geht, dann sieh auf den Schwanz.

    Eine Katze kann ruhig da liegen und schnurren, wenn der Schwanz unruhig schlägt dann offenbart sich die innere Anspannung.

    Es gibt aber unterschiedliche Arten von Schwanzwedeln. Bei Freude stellt sich der Schwanz hoch auf, z.b. kann man das schön sehen, wenn die Katze einen begrüsst. Schwanz stellt sich auch hoch auf, wenn sie einen Katzenbuckel macht oder erschrickt. Der Schwanz wedelt bei Anspannung, Stress und Unbehagen.

    Ständiges Schwanzwedeln weist auf eine psychische Störung hin, sprich die Katze steht ständig unter Druck. Das Schwanzwedeln im Schlaf ist jedoch nicht schlimm, es ist vergleichbar mit unserem REM-Schlaf (Rapid eye movement) in einer Phase vor dem Tiefschlaf und da nach beginnt man zu träumen, dabei beginnen die Muskel zu bewegen. Und das passiert auch bei der Katze. Eine Katze schläft nur selten am Tag sehr tief, sie muss ja immer auf der Hut sein, das liegt in ihren Genen.

    Ergo, das ist nicht schlimm, es ist eher so als würde ein Mensch im Schlaf sprechen, also recht normal. Da brauchst du dir keine Sorgen machen.

  • Hi,

    das ist ein ganz normales Katzenverhalten und zeigt auch, dass der Kater beginnt sich wohlzufühlen und Vertrauen zu fassen.

    Leider gibt es keine zuverlässige Methode um einer Katze beizubringen, die Krallen einzuziehen beim Treteln, manche Katzen machen das. Andere nicht. Meine vier machen es alle nicht. Es gibt nur eines, Krallen schneiden! Das beeinträchtigt die Katze nicht auch wenn sie raus geht. Sie kann trotzdem alles tun was eine Katze tut, da brauchst du dir keine Sorgen zumachen. Man kappt in der Regel eh nur die Spitzen, das ist nicht weiter tragisch, aber erspart dir Schmerzen und Verletzungsgefahr im Falle von Panikreaktionen. Ich schneide immer allen die Krallen, da man nie wissen kann ob und wie sich eine Katze erschreckt.

    Es gibt ein Training fürs Krallenschneiden. Jeden Tag Katze beim Schmusen konsequent an den Pfoten berühren, zwischen Zeigefinger und Daumen nehmen und streicheln. Jedesmal wenn du das machst gibst du ihm Lekkerli wenn er still gehalten hat. Der Sinn ist einfach, er soll lernen, wenn er still hält bei den Pfoten dann gibt es was Leckeres! Dann nimm noch einen guten Krallenschneider und du hast keine Sorge mehr.

  • RE: Katzen ändern ihr VerhaltenDatum16.09.2010 21:30
    Foren-Beitrag von Irena im Thema Katzen ändern ihr Verhalten

    Hier auch ein Hallo,

    mit Schleifspuren meinst du wohl das Schlittenfahren? Wenn sie sich nicht putzen kann, kannst du das leicht überprüfen, einfach in dem du mal nach dem Anus guckst, ist der dreckig und auch die Umgebung verklebt oder schmutzig dann stimmt das. Katzen rutschen über den Boden, wenn Kot kleben geblieben ist, wenn sie Würmer haben, oder wenn etwas juckt.

    Sag mir bitte genau, was stinkt? Und wie es stinkt. Und was bedeutet dick, eine normale Katze kann zwischen 3 und 7 Kilo wiegen. Je grossrahmiger die Katze ist, umso mehr darf sie wiegen. Unbeweglich ist eine gesunde Katze im Alter von 10 Jahren nicht. Hast du eine Möglichkeit sie zu beobachten, wann sie das tut? gleich nach dem Stuhlgang? Oder auch dazwischen? Hat sie Durchfall oder ist ihr Kot normal? Es ist normal wenn sie sich zurückzieht, wenn ihr sie mit Gewalt putzt, das mögen Katzen gar nicht. Im hinteren Bereich sind Katzen sehr sehr empfindlich und hier wäre die Reaktion der Katze sehr normal, auch das Fauchen. Das Fatale ist dabei, dass dadurch die Katze das Vertrauen in euch Dosis verlieren kann. Daher erstmal sehr genau beobachten, wann macht sie das!

    Das ist leider so das Katzen und Kleinkinder nicht unbedingt harmonieren, auch hier ist die Verhaltensänderung normal, dein Kind wächst und ändert das Verhalten, daher ändert die Katze auch das verhalten. Bei deinem Kind ist Erziehung jetzt sehr wichtig und wie Bine richtig gesagt hat, Rückzugsräume sind jetzt sehr wichtig. Die Katze muss flüchten können.

    Und 10 und 11 Jahre bei Katzen ist vergleichbar die Vierziger bei Menschen ...und das ist nicht alt, einen Altersruhesitz zu suchen halte ich für etwas verfrüht.

    Bitte beobachte die Katze genau, und schreibe mir was du siehst nur dann kann man weiterhelfen.
    viele Grüsse
    Irena

  • Hi Bine,

    da kann ich dir glaub weiter helfen, mit Tips..allerdings wirds nicht einfach. Ich schreib dir das morgen alles mal sauber auf, so live ins Forum krieg ich das nicht auf die Reihe, aber vorab kann ich dir sagen, dass es kein Wunder für mich ist. War Lilly nicht eine Katze, die auch aus einer Haltung mit mehreren Katzen kam? Ich kann mich dunkel erinnern, dass da was war. Egal, ich hatte das gleiche Problem. Es hat einerseits mit der Separierung zu tun und mit der Geruchsbelastung für Lilly. Du hast oft mehrere Fremdkatzen in deinem Gästezimmer, die haben alle ihren Geruch hinter lassen, egal wie sauber du das putzt, für eine Katze ist es immer noch riechbar und das löst Revierstress aus. Deine beiden anderen "Schlaftabletten" is nicht böse gemeint;-) denen ist das wurscht, da merkt man halt auch die Rassekatzen. Aber Lilly hat ihre Instinkte noch.
    Lassen sich die Kleinen baden? Wenn du die beiden vermittelt hast, dann musst du mal mit starker Essiglösung das Gästezimmer saubermachen, wenn möglich Essiglösung auch an die Wände geben, wenn es keine Flecken macht. Essig brennt die Gerüche förmlich aus. Wenn du dann wieder neue Katzen bekommst musst du sie vorher mit einer schwachen bis mittleren Essiglösung sie gründlich abwaschen. Damit wird der Eigengeruch gemildert und vom Essig übertönt, dann ist der Revierstress nicht mehr so gross. Dann das Katzenklo, da musst du dir eine andere Lösung überlegen. Du sammelst, wie ich gesehen habe, den Katzendreck im Katzenzimmer in einer Tonne, das kannst du so nicht lassen. Katzen vergraben ja ihren Kot weil sie nicht auf sich aufmerksam machen wollen, sie lassen Kot ja nur dann offen liegen, wenn sie territorialen Anspruch haben. Du musst dir mal die Geruchsexplosion für Lilly vorstellen, sie wird dadurch ständig provoziert, dazu kommt dass du dann auch die Fremdkatzen beschützt und versorgst sie. Das verunsichert sie total! Sie weiss nicht, ob sie bei dir willkommen ist und wie sie die Anwesenheit deuten soll. Hier musst du mit Ritualen arbeiten und quasi ein Geruchsmanagement betreiben. Pflegekatzen müssen zuerst im Bad in Quarantäne, bist du sie gewaschen hast, sie müssen einen weitgehend neutralen Geruch haben, wenn du sie ins Gästezimmer tust. Die Waschung hat sehr gut bei mir funktioniert, meine Kater haben sich lange nicht so provoziert gefühlt, wie das einemal als ich das mit dem Waschen einmal gelassen habe, der Unterschied war deutlich. Du brauchst auch noch ausgekämmte Haare von Lilly, und eine Baldrianlösung. Dann basteln wir uns eine eigene Geruchsmischung.
    Wo machen Lilly und die anderen beiden eigentlich ihr Geschäft? Haben sie ein eigenes Klo?

    Der Rest kommt morgen....

    Ganz liebe Grüsse
    Irena

  • Hi Bine,

    du darfst was Geruch angeht nicht von dir ausgehen! Egal wie du das Zimmer wienerst, mit normalen Mittel der Katzengeruch bleibt drin, für dich nicht riechbar, aber für Lilly. Ebenso die Tonne, egal wie sauber es für mich und dich aussieht oder wie das für uns riecht, Lilly wird vom dem Geruch förmlich bombadiert. Das stresst sie, weil es IHR Revier bedroht und sie es nicht einordnen kann, ebenso dein Verhalten. Du beschützt die Kleinen, aber du bist die Oberkatze in deinem Haushalt, dass was du tust hat durchaus Gewicht für Lilly, sie weiss nicht was das für sie zu bedeuten hat. Für Lilly sind die Kleinen keine süssen Mäuse wie für uns, für sie sind das Konkurrenten um Nahrung, potentielle Bedrohungen im Revier. Egal wie klein und süss die für uns sind. Deine Mieze sieht das anders. Ebenso mit dem Stallgeruch, es ist ja nicht nur der Geruch, es ist ja auch das alles in Beschlagnehmen, was kleine Katzen halt so machen. Ihr achtet bestimmt mehr auf die Zwerge als auf eure eigenen Katzen, das ist normal, das sind halt noch Babies...das wird einem nicht gleich bewusst. Lilly spürt halt, dass ihr euch mehr mit den Kleinen beschäftigt und in ihrer Welt bedeutet das, dass ihr Revier und damit ihre Existenz bedroht ist.

    Ich hab dich schon richtig verstanden, ich weiss wo das Problem liegt. Lilly hat ein Problem damit, das Fremdkatzen in ihrem Revier herumturnen. Mit Maus und Wendy hat sie sich arrangiert, die haben ja auch nicht viel gemeinsam.

    Das mit dem Klo dachte ich mir. Die Kleinen machen ihr Geschäft dort wo Lilly es macht. Das stinkt ihr, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie fühlt sich gestört von den Zwergen, Lilly hat auch noch nicht das nötige Grundvertrauen in ihr Revier erworben, auch wenn es dir vielleicht so scheinen mag. Auch ist sie, so weit ich gesehen habe keine richtig dominante Katze.

    Oki, ich brauch noch ein paar Infos, spielt ihr bewusst mit Lilly oder schenkt ihr Aufmerksamkeit? Wie läuft das mit den kleinen Mäusen, wie oft spielt ihr mit denen oder schenkt ihnen Aufmerksamkeit? Mehr als ihr Lilly gebt? Fordert Lilly Aufmerksamkeit ein oder bleibt sie eher im Hintergrund und will ihre Ruhe haben? Kommt sie zu euch ins Bett, wenn die Kleinen da sind?

    So, hier mal Schritt eins. Das trifft vorallem dich. Du musst einmal am Abend dir Lilly gezielt holen und sie mit Aufmerksamkeit verwöhnen. Am besten gleich nachdem reinholen. Hier auch Lekkerlis ein setzen, alles machen was Lilly mag. Dabei dürfen die beiden Zwerge nicht stören. Micha kann dir da helfen, er soll sich derweil mit den beiden beschäftigten. So eine Viertelstunde genügt, oder solange Lilly will. Zuerst machst du das alleine, nach ein-zweimal nimmt sich Micha die beiden Zwerge und setzt sich in deine Nähe wenn du mit Lilly spielst. Du darfst deine Aufmerksamkeit nicht auf die Zwerge richten, sondern nur mit ihr spielen. Sie soll sich nur an an die Anwesenheit der beiden gewöhnen. Sie muss lernen, dass ihr Revier nicht in Gefahr ist nur weil da mal andere Katzen sind, und dass du sie nicht fallen lässt.

    Ich kann mir vorstellen, dass du das vielleicht nicht so wahrnimmst, aber als ich das letztemal da war, habe ich mir das schon gedacht...

    Fangt mal mit dem Ritual an und verstärke die bewusste Aufmerksamkeit für Lilly. Ruhig sie auch rufen und sich dann bewusst mit ihr beschäftigen und sich nicht von den zwergen ablenken lassen.

  • Hi Bine,

    das hört sich doch gut an!

    Mit den beiden Kleinen wird Lilly sich arrangieren. das zeigt das Ritual. Und die Bindung an dich ist auch stark.

    Aber siehste, Lilly leidet unter dem Aufmerksamkeitsmangel, ich bin mir sicher sie könnte mit dem Geruch und den anderen Katzen viel besser umgehen, wenn du ihre Position gezielt stärkst. Ich glaube, sie ist sensibel und braucht deine Zuwendung mehr.

    Wenn du jetzt Aufmerksamkeit auf sie richtest, geht sie in den Garten, dorthin, wo sie gerne ist und wo sie sich sicher vor den Kleinen wähnt, praktisch in ihrem Bereich, ich gehe mal davon aus, dass der Garten aufgeteilt unter deinen Katzen ist. Und Lilly ein grosses Stück vom Garten als ihr Reich betrachtet. Daher führt sie dich dort hin um zu knuddeln, das ist keine Flucht. Dass sie wenn sie nicht raus kann auf den Kratzbaum geht und du sie dort beschmusen darfst sagt alles. Das dürfte auch ein Lieblingsplatz für sie sein, wenn sie nicht raus geht. Ich würde die Tür generell zulassen, damit du sie auf dem Kratzbaum beknuddeln kannst. Mach das zu deinem Ritual, begleitet von Lekkerli, sprich auch mit ihr...ist wichtig. Einfach einmal am Tag dich richtig mit ihr beschäftigen. Im Garten ist das nicht so gut, sie muss sich mit den Verhältnissen im Haus abfinden. Mach das solange sie mag.

    Das Ritual in der Küche spricht Bände. Maus hat hier eine klare Ansage gemacht und den Kleinen gesagt wo ihr Platz ist, Lilly hat das übernommen. Über den Kopfschlecken ist eine dominante Geste(es gibt aber jedoch mehrere Varianten davon, in diesem Zusammenhang ist es dominant), ebenso das schnüffeln am Po, bei Katzen ist das nicht so wie bei Hunden. Die mögen das in der Regel nicht, nur der Stärkere darf dem anderen am Hintern schüffeln, oder eine Kätzin ist läufig und der Kater will wissen ob sie paarungsbereit ist. Maus hat das dazu noch mit der Pranke unterstrichen. Lilly hat die gleiche Aussage getroffen. Die Verhältnisse unter den Katzen sind klar geregelt, jetzt muss nur noch du dich anpassen! :)

    Maus und Wendy sind ja schon lange bei dir und habenkeine schlechten Erfahrungen gemacht, daher werden die keine grösseren Problem haben. Lillys Selbstvertrauen muss mit den Schmusestunden gestärkt werden.

    Wenn die Nächsten Katzen kommen, dann zusehen, dass du sie badest, auch wenn das doof ist und dann mit Essiglösung abreiben. Kot so oft wie möglich entsorgen und Lilly nicht vernachlässigen. Ich denke dann wird das klappen....

  • Keine Sorge, das kommt wieder. Es braucht mit Katzen Geduld! Und wenn er es einmal gemacht hat, dann tut es wieder, sobald er sich mehr traut.

    Viele Grüsse
    Irena

  • Hi Bine,

    das Klo musst du so oft wie möglich entsorgen, wenn du fremde Katzen da hast, das ist leider notwendig, sonst wirst du das Problem nie los.

    Das mit der Anpassung war ein Joke, ;-)

    Grade hast du mir ein gutes Bespiel geliefert, der Kratzbaum war Lillys Territorium. Die Kleinen haben ihn jetzt erobert. Lilly ist keine dominante Katze und sie sieht wie du und Micha die Kleinen umsorgt. Das verunsichert sie und sie geht dann.

    Die Attacken von Lilly sind nicht schlimm, so lange kein Blut fliesst und es keine buschigen Schwänze gibt, ist alles in Ordnung. Lilly will ihnen nur die Spielregeln im Revier erklären. Lass sie machen und zögere auch die Klappenöffnung hinaus, damit Lilly gezwungen ist länger sich mit den Kleinen zu beschäftigen. Wenn sie flüchtet, dann können sich die Dinge nicht klären. Beobachte weiter wie sie mit den Kleinen umgeht, dann kann man sagen wie sie sich entwickelt.

  • Hi Bine,

    es braucht Zeit! Und ich glaube nicht, dass du dir das einbildest. Das was du schreibst, deutet nicht wirklich auf grosse Probleme hin. Das Lilly nicht erfreut ist über den Zuwachs ist klar, aber so wie das aussieht entspannt sie sich sich.

    Lass es mal laufen, und sag mir wenn du wieder Pflegekatzen aufnimmst, mit den Kleinen wird sie schon klar kommen, auch wenn du es im Moment gerade nicht so empfindest...

  • RE: NamenDatum04.10.2010 20:33
    Foren-Beitrag von Irena im Thema Namen

    Hi Peter,

    also Katzen merken sich keine Namen, sondern die Töne, sprich die Klangmelodie. Und wenn sie diese Klangmelodie in Zusammenhang mit sich selbst bringen, dann kommen sie in der Regel. Aber auch nur dann wenn sie was von dir wollen.

    Es ist wie Bine sagt, den Namen sagen und Lekkerlie schwenken und geben, wenn Katze kommt. Funktioniert auch mit Schmusen oder regulärem Futter. Solange die Katze etwas Gutes damit verbindet kommt sie.

    Allerdings Namen, man sich als Mensch schon nicht richtig merken kann, funken auch bei der Katze nicht;-)

  • Jo, aber dann wird es kein Problem sein. Achte nur darauf, dass du die beiden Zwerge so früh wie möglich kastrierst. Sonst gibts garantiert Probleme...wenn sie geschlechtsreif werden.

    Ich kanns dir nachfühlen, ich hab ein Jahr durchgehalten und vier Katzen übrig behalten...

Inhalte des Mitglieds Irena
Beiträge: 36
Xobor Forum Software ©Xobor.de | Forum erstellen